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- LifePilot-Konto löschen
- Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
- Datenschutzerklärung der Website
- Impressum
- Datenschutz der mobilen App "LifePilot"
- Mehr über uns erfahren
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
für die Nutzung der mobilen App „LifePilot" Stand: 03.10.2026
Präambel
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln das Vertragsverhältnis zwischen Erik Schneider (nachfolgend „Anbieter") und den Nutzern (nachfolgend „Nutzer") der mobilen Applikation „LifePilot" (nachfolgend „App").
§ 1 Geltungsbereich
- Diese AGB gelten für alle Nutzer der App. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Verbraucher im Sinne des österreichischen Konsumentenschutzgesetzes (KSchG).
- Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige und unbeschränkt geschäftsfähige Personen. Mit der Registrierung bestätigt der Nutzer, dass er volljährig ist. Erlangt der Anbieter Kenntnis davon, dass ein Konto von einer minderjährigen Person geführt wird, ist er berechtigt, dieses zu sperren und zu löschen.
§ 2 Leistungsgegenstand
- Die App ist eine digitale Dienstleistung, die den Nutzer bei der Verwaltung von Fristen, Rechnungen, Verträgen und Terminen unterstützt.
- Die App wird in einer kostenlosen Basisversion („Gratis-Version") und einer kostenpflichtigen Version mit erweitertem Funktionsumfang („Pro-Version") angeboten. Der jeweils aktuelle Leistungsumfang ergibt sich aus der Beschreibung in der App sowie im Apple App Store bzw. Google Play Store.
- Die automatische Dokumentenerkennung ist mengenmäßig begrenzt. In der Gratis-Version stehen drei Seiten je Kalendermonat zur Verfügung. In der Pro-Version stehen 300 Seiten je Kalendermonat zur Verfügung; nicht genutzte Seiten verfallen. Das Kontingent wird zu Beginn jedes Kalendermonats zurückgesetzt. Der jeweils verbleibende Stand wird in der App angezeigt. Das manuelle Anlegen von Einträgen ist in beiden Versionen unbegrenzt möglich. Der Anbieter behält sich vor, das Kontingent der Gratis-Version anzupassen; eine Verringerung wird bestehenden Nutzern mindestens sechs Wochen vorher in Textform angekündigt. Das Kontingent der Pro-Version ist Hauptleistungspflicht; für dessen Änderung gelten § 8 Abs. 5 dieser AGB und die gesetzlichen Bestimmungen.
- Der Anbieter erbringt ausdrücklich keine Rechts- oder Steuerberatung. Die von der App bereitgestellten Inhalte, insbesondere Kündigungsvorlagen, sind Muster und ersetzen keine individuelle rechtliche Prüfung.
- Die KI-gestützte Datenerkennung dient der Unterstützung. Die Richtigkeit der automatisch erkannten Daten ist vom Nutzer zu überprüfen.
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
- Die Nutzung der App erfordert die Erstellung eines Nutzerkontos unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse und eines Passworts. Mit Abschluss der Registrierung kommt ein unentgeltlicher Nutzungsvertrag über die Gratis-Version zustande.
- Der Vertrag über den Erwerb der kostenpflichtigen Pro-Version (Abonnement) wird über den jeweiligen App-Store-Anbieter (Apple App Store oder Google Play Store) abgewickelt. Es gelten ergänzend deren Nutzungs- und Zahlungsbedingungen. Die technische Zahlungsabwicklung erfolgt ausschließlich durch den jeweiligen Store.
§ 4 Preise, Zahlung und Laufzeit des Abonnements
- Die Pro-Version wird derzeit zu 4,99 Euro monatlich oder 39,99 Euro jährlich angeboten. Es handelt sich um Endpreise für Verbraucher. Maßgeblich ist der im jeweiligen App-Store zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses angezeigte Preis; dieser wird Ihnen vor dem Kauf transparent ausgewiesen.
- Die Abrechnung und Bezahlung erfolgen über die vom Nutzer im jeweiligen App-Store hinterlegten Zahlungsmittel.
- Abonnements verlängern sich automatisch um die jeweils gebuchte Laufzeit, sofern sie nicht vom Nutzer gemäß den Bedingungen des jeweiligen App-Stores gekündigt werden.
- Die Verwaltung und Kündigung des Abonnements erfolgt über die Abonnement-Verwaltung des Apple App Store bzw. Google Play Store.
§ 5 Rücktrittsrecht für Verbraucher (Fernabsatz)
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von diesem Vertrag zurückzutreten. Die Rücktrittsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Rücktrittsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss informieren. Sie können diese Erklärung an jede der nachstehenden Kontaktmöglichkeiten oder an jede sonstige dem Anbieter zurechenbare Adresse richten:
Erik Schneider, Faberstraße 32, 6230 Brixlegg, Österreich Telefon: +43 720 980820 E-Mail: office@lifepilot.services
Die Erklärung kann formfrei erfolgen, etwa per Brief, E-Mail oder telefonisch. Sie können dafür das beigefügte Muster-Rücktrittsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Rücktrittsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Rücktrittsrechts vor Ablauf der Frist absenden.
Folgen des Rücktritts
Wenn Sie von diesem Vertrag zurücktreten, hat Ihnen der Anbieter alle Zahlungen, die er im Zusammenhang mit diesem Vertrag erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Rücktritt eingegangen ist. Zur Rückzahlung verpflichtet ist der Anbieter; die technische Abwicklung der Rückerstattung erfolgt über den jeweiligen App-Store, über den die Zahlung geleistet wurde. Für die Rückzahlung entstehen Ihnen keine Kosten.
Erlöschen des Rücktrittsrechts
Bei Verträgen über digitale Dienstleistungen und über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger gespeicherten digitalen Inhalten erlischt Ihr Rücktrittsrecht, wenn Sie vor Ablauf der Rücktrittsfrist ausdrücklich zugestimmt haben, dass mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Rücktrittsfrist begonnen wird, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch diese Zustimmung Ihr Rücktrittsrecht verlieren (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG). Diese Zustimmung und diese Bestätigung holen wir unmittelbar vor dem Abschluss des Abonnements gesondert in der App ein. Erteilen Sie sie nicht, kommt kein Abonnement zustande.
Muster-Rücktrittsformular
(Wenn Sie vom Vertrag zurücktreten wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Erik Schneider, Faberstraße 32, 6230 Brixlegg, Österreich Telefon: +43 720 980820 E-Mail: office@lifepilot.services
Hiermit erkläre(n) ich/wir () den Rücktritt von dem von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): ____________________
Bestellt am (*): ____________________
Name des/der Verbraucher(s): ____________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________
Datum: ____________________
() Unzutreffendes streichen.*
§ 6 Pflichten des Nutzers
- Der Nutzer ist verpflichtet, die durch die KI-Funktion automatisch erkannten Daten – insbesondere Beträge, Fristen und IBAN – vor deren weiterer Verwendung, etwa vor einer Überweisung oder einem Kalendereintrag, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.
- Die bereitgestellten Textvorlagen, insbesondere Kündigungsschreiben, sind vom Nutzer an seinen Einzelfall anzupassen. Der Nutzer hat die Einhaltung etwaiger Formvorschriften – etwa den Versand per Einschreiben – selbst sicherzustellen.
- Die Erinnerungsfunktion basiert auf lokalen Benachrichtigungen des Endgeräts. Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass eine Zustellung nicht erfolgen kann, wenn er Benachrichtigungen deaktiviert, das Gerät ausgeschaltet ist oder die App deinstalliert wurde.
- Der Nutzer ist für die sichere Aufbewahrung seiner Zugangsdaten verantwortlich.
- Eine missbräuchliche Nutzung der App, insbesondere die automatisierte Abfrage der KI-Funktionen zu anderen als den vorgesehenen Zwecken, ist untersagt.
§ 7 Haftung
- Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Personenschäden und für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
- Kommt der Nutzer seinen Prüfpflichten nach § 6 Abs. 1 und 2 nicht nach, ist ein daraus entstehender Schaden dem Anbieter nicht zurechenbar. Ein Mitverschulden des Nutzers ist zu berücksichtigen.
§ 8 Gewährleistung, Verfügbarkeit und Änderungen
- Für die digitalen Leistungen der App gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen, insbesondere jene des Verbrauchergewährleistungsgesetzes (VGG). Diese werden durch die nachstehenden Regelungen nicht eingeschränkt.
- Der Anbieter stellt die App nach dem Stand der Technik bereit und bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit. Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die App auf Diensten Dritter (Hosting- und KI-Anbieter) aufbaut und dass Ausfälle dieser Dienste die Verfügbarkeit beeinträchtigen können.
- Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsschwachen Zeiten durchgeführt. Bei geplanten Wartungsarbeiten von erheblicher Dauer wird der Anbieter die Nutzer nach Möglichkeit vorab in der App informieren.
- Kommt es bei einem kostenpflichtigen Abonnement zu einer erheblichen und länger andauernden Beeinträchtigung der Leistung, stehen dem Nutzer die gesetzlichen Gewährleistungsbehelfe zu.
- Der Anbieter ist berechtigt, die App und deren Funktionen weiterzuentwickeln, zu ändern oder einzuschränken, sofern hierfür ein triftiger Grund vorliegt und dies dem Nutzer zumutbar ist – insbesondere wenn Änderungen der technischen Weiterentwicklung dienen oder aus sicherheits- oder lizenzrechtlichen Gründen erforderlich sind (§ 27 VGG). Führt eine Änderung zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Zugangs zur Leistung oder ihrer Nutzung, wird der Anbieter den Nutzer angemessen vorab informieren; dem Nutzer steht in diesem Fall ein kostenloses Kündigungsrecht zu.
- Der Anbieter führt regelmäßige Sicherungen der auf seinen Servern gespeicherten Daten durch, schuldet jedoch keine bestimmte Wiederherstellbarkeit im Einzelfall. Auf Anfrage stellt der Anbieter dem Nutzer die zu seinem Konto gespeicherten Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zur Verfügung.
§ 9 Nutzungsrechte
- Der Anbieter räumt dem Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares, auf die Dauer des Nutzungsvertrags beschränktes Recht ein, die App für den persönlichen Gebrauch zu nutzen.
- Eine gewerbliche Nutzung, Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung der App oder ihrer Teile ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters untersagt.
§ 10 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer separaten Datenschutzerklärung.
§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung des Nutzerkontos
- Der unentgeltliche Nutzungsvertrag (Gratis-Version) läuft auf unbestimmte Zeit und kann vom Nutzer jederzeit durch Löschung des Kontos in der App beendet werden.
- Laufzeit und Kündigung kostenpflichtiger Pro-Abonnements richten sich nach § 4.
- Der Anbieter ist berechtigt, das Nutzerkonto bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen diese AGB nach vorheriger Abmahnung und Setzung einer angemessenen Frist außerordentlich zu kündigen. Bei besonders schwerwiegenden Verstößen kann die Kündigung ohne vorherige Abmahnung erfolgen.
- Wird ein Nutzerkonto länger als 24 Monate nicht genutzt, ist der Anbieter berechtigt, das Konto einschließlich sämtlicher zugehöriger Daten zu löschen. Der Anbieter wird den Nutzer mindestens 30 Tage vor der Löschung per E-Mail an die hinterlegte Adresse informieren. Meldet sich der Nutzer innerhalb dieser Frist an, bleibt das Konto bestehen. Mit der Löschung endet das Vertragsverhältnis.
§ 12 Änderung dieser AGB
- Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB zu ändern, wenn hierfür ein triftiger und sachlich gerechtfertigter Grund vorliegt. Solche Gründe sind insbesondere Änderungen der Rechtslage oder der höchstgerichtlichen Rechtsprechung, wesentliche Änderungen des Leistungsumfangs oder der eingesetzten technischen Dienste, die eine Anpassung der Vertragsbedingungen erforderlich machen, oder die Schließung von Regelungslücken. Änderungen der Hauptleistungspflichten sind von dieser Bestimmung ausgenommen.
- Der Anbieter wird den Nutzer über beabsichtigte Änderungen mindestens sechs Wochen vor deren geplantem Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail an die hinterlegte Adresse oder durch eine Mitteilung in der App) informieren. Diese Information wird die geänderten Bestimmungen, deren Gegenüberstellung mit den bisherigen Regelungen, den Zeitpunkt des Inkrafttretens sowie die Gründe für die Änderung enthalten.
- Die angekündigten Änderungen werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Nutzer diesen nach Erhalt der Information aktiv und ausdrücklich zustimmt (z. B. durch Betätigen einer Schaltfläche „Zustimmen“ in der App).
- Stimmt der Nutzer den Änderungen nicht zu, läuft das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen unverändert weiter. Der Anbieter behält sich für diesen Fall das Recht vor, den Nutzungsvertrag ordentlich unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu kündigen, insbesondere wenn ihm ein Festhalten am unveränderten Vertrag unter wirtschaftlichen oder technischen Gesichtspunkten nicht mehr zumutbar ist.
- Das Recht des Nutzers, den unentgeltlichen Nutzungsvertrag jederzeit durch Löschung seines Kontos zu beenden, bleibt von den vorstehenden Regelungen unberührt.
§ 13 Schlussbestimmungen
- Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern führt diese Rechtswahl nicht dazu, dass ihnen der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Rechts jenes Staates gewährt wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften. Dasselbe gilt, soweit diese AGB eine Regelungslücke enthalten. Eine Ersetzung durch eine Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt, erfolgt gegenüber Verbrauchern nicht; es bleibt in jedem Fall bei den gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere jenen des KSchG, des FAGG und des VGG.
- Gerichtsstand ist das am Sitz des Anbieters sachlich zuständige Gericht. Für Verbraucher gelten die zwingenden gesetzlichen Gerichtsstände; insbesondere kann ein Verbraucher stets an seinem Wohnsitz klagen und dort geklagt werden.

